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In den späten zwanziger und dreißger Jahren stellte Walt
Disneys Studio zahllose Kurzfilme her, die Mickys Stellung als einer
der führenden Filmstars weiter festigten. Mickys Unbekümmertheit
und sein Mut, auch großen Tieren auf den Pelz zu rücken
und sich nicht unterkriegen zu lassen, fand begeisterten Anklang
bei einem Publikum, das in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht
viel zu lachen hatte. Und 1931 gab es sogar einen Ehren-Oscar, die
höchste Auszeichnung, die die Filmstadt Hollywood zu vergeben
hat, für die Erfindung der Micky Maus. So populär war
Micky, daß man ihn sogar ins Lexikon aufnehmen mußte.
Auch sein Äußeres wurde nach und nach verbessert: Zeichner
Fred Moore kümmerte sich um das Outfit.
Ab 1935 stellte Walt Disney die Micky-Maus-Filme endlich von Schwarzweiß
auf Farbe um, und in seinem ersten Technicolor-Film, The Band Concert
- ”Lachkonzert in Entenhausen“, waren zwei Partner längst
keine Unbekannten mehr: Goofy und Donald Duck, der Kapellmeister
Micky mit einem von diesem nicht bestellten Querflötensolo
entsetzlich auf die Nerven ging.
Mickys bester Freund Pluto war am Anfang alles andere als Mickys
Freund: 1930, in seinem ersten Filmauftritt, war er einer von zwei
Hunden, die den entflohenen Sträfling Micky verfolgten.
Besonders verdient um Pluto machte sich Norm Ferguson, einer von
Walt Disneys herausragenden Trickfilmspezialisten. Unvergessen jene
Szenen, in denen Pluto in einen Fliegenfänger tappt: eine der
Sternstunden der Zeichenfilmkunst!
Micky, Donald, Goofy und Pluto blieben aber nicht nur Stars auf
der Leinwand, sie hielten auch Einzug in das Heim eines jeden Disney-Fans.
Zu erwähnen sind: Micky Maus-Spielzeug jeder Art, Micky Maus-Besteck,
Micky Maus-Lampen, Micky Maus-Taschentücher, Micky Maus-Pyjamas,
sogar Donald Duck-Kaffee und ein Micky Maus-Telefon.
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