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1 (Donny zeigt Dennis, wie man mit einer Schleuder umgeht.) |
Diese Geschichten beschäftigen sich mit der Kindheit
einer Ente und erzählen, wie Donny im ungefähren
Alter von acht Jahren von Oma Duck auf einem Bauernhof im
ländlichen Quackville aufgezogen wird. Donny hilft -widerstrebend
- auf dem Bauernhof mit, besucht – ebenso widerstrebend
- die örtliche Schule und erlebt im Großen und
Ganzen eine glückliche Kindheit. Sein bester Freund ist
Dennis und hin und wieder trifft er sich mit seinen Klassenkameraden
Raffaela und Guido. Donny ist ein Schlitzohr und hat leider
seine Affekte so gar nicht unter Kontrolle. Eigenschaften
die ihn, wen wundert’s, schon früh ziemlich in
die Klemme reiten. Es liegt auf der Hand, daß schon
der kleine Donny die Anlagen und Persönlichkeitsmerkmale
hat, die ihn später als Donald Duck berühmt machen
sollen.
Donald Ducks frühe Jahre. Das Leben auf dem Lande
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2 (Früh übe sich, wer Farmer werden soll...)
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Donny lebt bei seiner duldsamen Großmutter, wo er knurrend
und murrend die Tiere versorgt und kleinen Pflichten nachkommt.
Wann immer die Gelegenheit günstig ist, versucht er sich
davor zu drücken. Er haßt körperliche Arbeit
und strapaziert die Geduld seiner armen Großmutter mit
seinen Ausflüchten oft bis zum Äußersten.
Der kleine Strolch ist nämlich höchst kreativ beim
Erfinden der abenteuerlichsten Ausreden. Dabei ist er nicht
wirklich faul zu nennen, denn die Zeit und Energie, die er
aufbringt, um Arbeit zu vermeiden, ist um eine Vielfaches
höher, als wenn er die Dinge einfach sofort erledigen
würde.
Die Schulzeit
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3 (Donny beim Argumentations-Training in der Schule) |
Donny einen Musterschüler zu nennen fiele schwer. Seine
Lehrer haben alle Hände voll zu tun, um ihn am permanenten
Quatschen zu hindern. Quasselt er nicht gerade ungefragt,
dann vermutlich nur deshalb, weil er sich gerade mit seinem
Erzfeind Guido prügelt. Hin und wieder ist er von mustergültiger
Stille, aber nur deshalb, weil er gerade mit den Gedanken
weit weg ist und von grandiosen Abenteuern träumt.
Hausaufgaben? Herr du meine Güte! Sie können sich
vorstellen, was für einen Kraftakt es für seine
Großmutter bedeutet, Donny dazu anzutreiben.
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4 (Donny und Dennis genießen ihre Freizeit) |
Süße Freizeit
Dennis ist Donnys bester Freund. Jede freie Minute
verbringen sie zusammen und stromern meistens durch die Natur
der Umgebung. Dennis schaut bewundernd zu Donny auf und lässt
sich von ihm nur allzu gerne zu allen möglichen Streichen
anstiften. Er gerät daher genauso oft wie sein Freund
in die allergrößten Schwierigkeiten, Donny hat
einen wirklich schlechten Einfluß auf ihn. Man kann
es den Leuten daher nicht verdenken, dass sie, wann immer
in der Schule, in der Stadt oder sonstwo etwas Merkwürdiges
passiert, sofort die beiden Racker verdächtigen Schuld
zu sein. Oft zu Unrecht, denn die beiden sind nicht wirklich
bösartig, sondern meist nur leichtsinnig und gedankenlos.
Tief im Inneren haben sie goldene Herzen. Alles in allem –
völlig normale Jungs.
Das Privatparadies
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5 (Donny und Dennis in ihrem "Privatparadies"
aus der
gleichnamigen Geschichte in Micky Maus Nr. 32/2002) |
Donny und sein Freund Dennis haben im Wald einen kleinen
versteckt liegenden Tümpel entdeckt. Ein idealer Ort
um sich an heißen Sommertagen zu erfrischen. Und vor
allem, um überfüllten Freibädern mit hunderten
kreischenden und vor Sonnenöl triefenden Kindern zu entfliehen.
Als sie an einem schwülen Nachmittag wieder an ihrem
geheimen Teich sind, erscheint ein Mann, der ihnen eröffnet,
er plane eine Straße geradewegs durch ihr Heiligtum
zu bauen. Sie beschließen, das Projekt zu sabotieren,
komme was da wolle. Und weil sie in ihrer missionarischen
Verzweiflung sogar den Stadtgründer Emil Erpel mit hineinziehen,
ist der Bummerang, der auf sie zurückkommt, besonders
heftig...
Zirkusleben
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6 (Donny im Zirkus. Die Geschichte erschien im Sommer
2002 in Micky Maus.) |
Donny hat wirklich genug von seinen Pflichten auf Großmutters
Bauernhof. Er hat die Nase voll vom Hühner und Schweine
füttern, ganz zu schweigen vom Ausmisten der Ställe.
Und am Allermeisten ist er genervt von den täglichen
Hausaufgaben! Er will Spannung und Abenteuer – und Spaß!
In diese Situation platzt die Nachricht, dass der Zirkus Calamaris
nach Quackville kommt. Doch um die Schmach voll zu machen,
verbietet seine Großmutter den Besuch. Er hatte sich
schlecht benommen und daher Hausarrest. Donnys verbale Kommentare
zu dieser erzieherischen Maßnahme sind leider nicht
druckfähig. Und er tut, was zu erwarten ist, er reißt
aus und geht zum Zirkus. Doch er kommt vom Regen in die Traufe,
denn das Leben im Zirkus ist so ganz anders, als er sich das
vorgestellt hat...
Die meisten Donny Duck-Geschichten stammen übrigens von
Kari Korhonen,
dessen Portrait Sie unter der Rubrik "Künstler"
finden.
Stand März 2003
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