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Am 18. September 2007 feiern die wilden Neffen von Micky Maus ihren Geburtstag.

Bild 1
Bild 1 Filmplakat

Könnten Sie Mack und Muck unter all den frechen kleinen Mäusen im obigen Bild herausfinden? Vermutlich nicht, doch Walt Disney konnte es. Der 1932 erschienene Zeichentrickfilm „Mickys Alptraum“ (Mickey’s Nightmare) erzählt die geträumte Geschichte von Mickys und Minnis Hochzeit und davon, wie die Störche den Jungvermählten eine ganze Armee ungebärdigen Nachwuchses anliefern.

Als Walt Disney sich den fertigen Film ansah, kam er ins Grübeln. Könnte nicht Maestro Floyd Gottfredson zwei der Traumkinder zu Mickys „realen“ Neffen erwecken?

Floyd Gottfredson löste die Aufgabe in einem Comic-Strip für den 18. September des gleichen Jahres. Darin liefert eine hoch gewachsene Mäusedame ihre beiden Jungs bei Micky mit den Worten ab: „Es ist so nett von  dir, dich um meine Jungs zu kümmern, solange ich weg bin. Falls sie laut sind, lies ihnen einfach ein paar Gutenachtgeschichten vor“.

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Bild 2 - Aus der Geschichte "Nervige Neffen", die in im Micky Maus-Magazin Nr. 22/2002 abgedruckt wurde.

Ihr exaktes Verhältnis ist anfangs vage. Die Jungen sprechen über „Onkel Micky“, doch Micky nennt ihre Mutter „Mrs. Fieldmouse“ (wörtl. übers. Frau Feldmaus) – schwer vorstellbar, dass er so seine Schwester ansprechen würde. Einige Wochen später wurde die Abstammung rückwirkend geklärt, als Micky Morty und Ferdie – also Mack und Muck - als seine beiden Neffen offiziell seiner Freundin Minni vorstellt. (Morty ist übrigens eine Koseform von Mortimer...dem Namen, den sich Walt Disney ursprünglich für Micky Maus ausgedacht hatte.) Doch anders als bei Tick, Trick und Track, deren Mutter einfach verschwindet, nachdem sie sie bei Donald Duck abgesetzt hatte, bleibt Mrs. Fieldmouse, die in den deuschsprachigen Comicgeschichten Mona Maus heißt, der Familie erhalten.

Mack und Muck waren in ihren frühen Jahren ziemlich verrückte und aufgedrehte Kids. Sie liebten wilde Spiele, bei denen sie oft genug Haus und Garten verwüsteten. Aber sie beteten auch ihren Onkel Micky an, der – selbst ein großes, phantasiebegabtes Kind – nicht immer das pädagogisch wertvollste Vorbild abgab.

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Bild 3 - Aus einem in Deutschland bislang unveröffentlichten Tageszeitungs-Comic vom Juli 1939

1943 wurden die Zwillinge Mack und Muck brutal auseinander gerissen, um getrennt voneinander zu leben! Traurige Wahrheit! Das Team von Floyd Gottfredson begann damit, Mack alleine einzusetzen. Die Idee dahinter war, Mack in eine Art Mechaniker-Lehre zu stecken und danach Muck als feinen Fatzke aus einem Edelinternat zurückzuholen. Aber der Muck-Plan wurde nie realisiert! Mack blieb nur in den Zeitung-Strips solo (daher sieht man häufig nur einen Neffen in den kurzen Micky-Strips). Und als Muck in die Comic-Geschichten anderer Künstler zurückkehrte, war er der gleiche eineiige Zwilling wie zuvor – und trug die gleichen Klamotten wie Mack.

Bild 4-5
Bild 4 - Aus dem Zeitungs-Strip „The ‚Lectro Box“
von 1943
Bild 5 - Aus der Geschichte „Nervige Neffen“, die in im Micky Maus-Magazin Nr. 22/2002 abgedruckt wurde.


Heute sind Mack und Muck tragende Säulen des 1. FC Entenhausen. Muck bespielt das rechte Mittelfeld, ist pfeilschnell und pfiffig wie sein Onkel Micky! Da kommen die Flanken präzise und wie bestellt! Laufwunder Mack ist dagegen auf dem linken Mittelfeld nicht zu stoppen! Mit jugendlichem Elan rennt er die Außenlinie hoch und runter.

Bild 6
Bild 6 - die Fußballer
Bild 7 - Mack und Muck im Einsatz
für den 1. FC Entenhausen

Die Turniere des 1. FC Entenhausen werden immer wieder vom Micky Maus-Magazin „übertragen“ und waren Höhepunkte in den Tooor!-Magazinen, die während der Fußball-WM 2006 erschienen.

Stand August 2007

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