Wenn
du eine gute Synopsis geschrieben hast, dann hast du jetzt
auch eine gute Geschichte. Aber was du nicht hast, ist eine
gute Comic-Geschichte. Um das zu erreichen,
musst du deine Geschichte in Bildern erzählen,
so dass ein Künstler diese zeichnen kann. Außerdem
gibst du deinen Figuren Dialoge, die helfen werden zu verstehen,
was passiert und warum es passiert.
Wie du es bei diesem Beispiel siehst, ist
ein Manuskript eine „Bild für Bild“-Anweisung
an den Künstler, die ihm so einfach wie möglich
sagt, was du von ihm gezeichnet haben willst.
Es enthält auch alle Dialoge der Figuren sowie die Lautmalereien,
die verwendet werden sollen, wie zum Beispiel „knirsch“,
„grübel“, „peng!“.
Regel Nr. 1 ist „Denke
visuell!“. Ein Autor muss wissen, dass das,
was er den Künstler bittet zu zeichnen, auch
gezeichnet werden kann.
Regel Nr. 2
lautet „Schreibe alle Bildbeschreibungen so
einfach und so klar wie möglich“. Dies
sind sozusagen Regieanweisungen an den Zeichner nicht gerade
die passendste Gelegenheit für einen Autor, seine Witzigkeit
unter Beweis zu stellen.
Regel Nr. 3
ist „Halte die Dialoge kurz und knackig und
für den Charakter typisch“.
Wenn es zuviel Dialog gibt, bleibt dem Künstler wenig
Platz, das zu zeichnen, um was ihn der Autor gebeten hat.
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