Comic News
Magic Charaktere Künstler Themen Specials Zeichenkurs
Comic News
César Ferioli



Nicht nur César Ferioli entdeckt die Maus im Manne, respektive in sich selbst. Viele andere auch sehen in ihm den "Erben" von Floyd Gottfredson. Aber obwohl César Ferioli seine erste Barks-Geschichte bereits mit vier Jahren zu Gesicht bekam, verfiel er nie auf die Idee, selbst Künstler zu werden.

Porträit
Bild 1
Bild 1 ( Ferioli – Ein Mann oder eine Maus?)

Das dämmerte ihm erst, als er bereits einer war.
César Ferioli wurde am 22. Juli 1959 in Barcelona geboren. Er ist das einzige Kind eines italienischen Vaters und einer spanischen Mutter. Seine Mutter brachte ihm Lesen und Schreiben lange vor seinem ersten Schultag bei, so dass er die ersten drei Jahre mit Zeichnen und Malen verbrachte, während der Rest der Klasse versuchte, ihn einzuholen. Nach dem Abitur begann er ein Biologie-Studium. In diese Zeit fällt die Begegnung mit einem Mädchen, das ihn später zu seinen ersten Disney-Versuchen verführen sollte, und zwar genau im Juli 1978.

Bild 2
Bild 2 (Aus der Geschichte D 90125 "Das verschwundene Teufelsauge", nachzulesen in "Micky Maus" Nr. 1 und Nr. 2/1992)

Ferioli absolvierte mehrere Tests, und in seiner Anfangszeit als Zeichner durfte er nur skribbeln. Nach einer Weile ließ man ihn aber schon die Bleistiftzeichungen machen und noch viel später sogar seine eigenen Zeichnungen "inken". Diesen heiligen Job hat aber seit 1986 seine Frau Maria Ángeles übernommen.
César Ferioli hat im Laufe der Zeit für viele verschiedene Agenturen und Magazine gezeichnet wie z.B. "Pif et Hercule", das italienische Topolino, den holländischen Donald Duck und das französische Journal de Mickey. Aber seit 1989, als er zu Estudios Bonnet kam, zeichnet er exklusiv für Egmont. Und während er ein großartiger Micky-Zeichner ist, hat er gleichzeitig aber auch seine Enten voll im Griff.

Bild 3
Bild 3
Bild 3 (Aus der Geschichte D/D 2002-005 "With Friends Like These", die bisher in Deutschland noch nicht veröffentlicht ist.)

César holt seine Inspiration von Stars wie Gottfredson und Branca, aus Zeichentrickfilmen, im Wahnsinn des Alltagslebens oder beim Basketball – er ist nämlich ein enthusiastischer Spieler. Er haucht unserem kleinen schwarzen Nager Micky so viel Leben und Persönlichkeit ein, dass man ihn seit einiger Zeit den "Nachfolger" von Floyd Gottfredson nennt. In den vergangenen Jahren war Ferioli in zahlreiche Projekte eingebunden, die Micky Maus aus seiner Langweiler-Ecke der 70er und 80er Jahre heraus holen sollten. Er sollte den Mumm seiner frühen Jahre wiederbekommen, wieder frech und unterhaltsamer werden. Wenn Sie öfter mal auf dieser Web-Site vorbei schauen, können Sie bald die Ergebnisse dieser Arbeit sehen.

Bild 4
Bild 4 (Aus der Geschichte D 93379 "Verschollen im Marmeluda-Dreieck", nachzulesen in "Micky Maus" Nr. 38/2001)

César Ferioli hat die Angewohnheit, sich seine früheren Geschichten niemals wieder anzusehen. Er glaubt, seine eigene Eitelkeit würde ihn dazu zwingen, sie noch einmal nach zu zeichnen. Denn so zufrieden er mit seiner Arbeit damals auch gewesen sei, so sehr strebe er nach permanenter Verbesserung und Perfektion. Auch gäbe es Geschichten, die er als großartig in Erinnerung hat und an die er sich gerne erinnert. Nur würden das andere oft völlig anders beurteilen.
Und dies läge beileibe nicht an der Qualität des Artworks oder des Manuskripts, sondern an der Erinnerung an irgend etwas Schönes, was ihm persönlich in dieser Zeit widerfahren war, wie er sich selbst damals gefühlt hatte. Und um diesen Zweifeln zu entgehen, wirft er eben keinen Blick mehr zurück.
Schade für ihn – denn einer seiner Lieblinge ist die Geschichte vom verschwundenen Teufelsauge (siehe Bild 2), weil in der Entstehungszeit sein erstes Kind geboren wurde. Überflüssig, zu erwähnen, dass er für diese Geschichte ziemlich lange gebraucht hat.

Bild 5
Bild 5 (Aus der Geschichte D/D 2002-006 "The Copy-Cat Crimes", deutsche Veröffentlichung geplant im Sommer 2003.)

In der jüngsten Geschichte von Autor Byron Erickson und César Ferioli, "The Copy-Cat Crimes", sieht man Micky in seiner bewährte Rolle als Detektiv. Er hilft Kommissar Hunter und Inspektor Issel bei der Aufklärung einer Einbruchserie in die Entenhausener Juwelier-Geschäfte. Komplizierte Geschichte, denn hier werden nicht nur die Einbrüche vervielfältigt sondern auch Micky selbst...

Stand März 2003 Top

 

Flemming Andersen
Angel
Daniel Branca
Esteban
César Ferioli
Janet Gilbert
Floyd Gottfredson
Fernando Güell
Paul Halas
Peter Härdfeldt
Per-Erik Hedman
Kari Korhonen
Jesper Lund Madsen
Núñez
Gail Renard
Paco Rodriguez
Pat & Carol McGreal
Marco Rota
Miguel
Romano Scarpa
Tello
Terry LaBan
Gorm Transgaard
Noel van Horn
William van Horn
Vicar
Zur Egmont-Gruppe (Deutschland) Zum Ehapa-Verlag