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| Seit 70 Jahren erfolgreich im Rennen: Donald Ducks legendärer 313 |
| 02.01.2007 |
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Am 9. Januar 1937 wurde Donald Duck im Zeichentrickfilm "Don Donald" zum glücklichen Besitzer eines 1934 Belchfire Runabaout. Das Abenteuer mit dem schnittigen roten Flitzer sorgte gleich für ein erstes Zerwürfnis mit einer gewissen Donna Duck, die später als Daisy Duck Karriere machen sollte.
Sein endgültiges Design verlieh ihm 1938 Disney-Zeichner Al Taliaferro. Dessen erster Strip mit dem Vehikel erschien fast zeitgleich mit einem neuen realen Modell eines Roadsters von American Bantam, so dass man dort vielleicht seine Inspiration vermuten kann. Seit Carl Barks ist er als Belchfire Runabout in die Entenhausener Automobilgeschichte eingegangen.
Schon das Autokennzeichen, das gleich zum Fahrzeugnamen wurde, lässt schicksalhafte Vorahnungen zu: Auf dem Nummernschild prangt unübersehbar die Zahl 313, die für 3 x 13 (= 3 x Unglück) steht. Der Zustand des Wagens ist bestenfalls mit schrottreif zu umschreiben, was oft zu unfreiwilligen Unterbrechungen der Reise führt. Ärger mit lieben Zeitgenossen, allen voran Daisy, ist dabei meist vorprogrammiert.
Kein Wunder, dass Donalds selbstgefälliger Rivale Gustav Gans für diesen Wagen bestenfalls ein mitleidiges Lächeln übrig hat.
In der Geschichte "Das Land der Vulkane" (Carl Barks, 1974) muss Donald seinen "313" für Flugbenzin in Zahlung geben, dabei treten die mageren technischen Details gnadenlos zu Tage: Motor aus dem Jahr 1920, Ford-Fahrgestell und Räder von einem Rasenmäher. Dabei hat der "313" durchaus das Zeug zu Höherem. Nämlich immer dann, wenn sich Donald zu mitternächtlicher Stunde in den sagenhaften Phantomias verwandelt. Dank der Ingenieurskunst von Daniel Düsentrieb ist der klapprige "313" plötzlich ein Wunderauto, das in jedem James-Bond-Film Furore machen könnte.
Seine Herkunft ist bislang noch ein Geheimnis. Mal hat ihn Donald selbst zusammengebastelt, mal erwarb er ihn beim gemeinsamen Jobben mit Daisy als Filmstatisten in Mexiko von einem halbseidenen Händler. Trotz Pech und Pannen der "313" ist aus Entenhausen nicht mehr wegzudenken. Und wer auf hiesigen Straßen einem Nummernschild mit der Zahlenkombination 313 begegnet, der könnte darauf wetten, am Steuer sitzt ein Donald Duck Fan.
Im Micky Maus Magazin Nr. 4/07 (EVT 16. 1.) hat der "313" ebenfalls einen coolen Posterauftritt und ist Hauptakteur des Comic-Abenteuers. "A Spiffy Little Runner" von Paul Halas (Story) und Rodriques (Zeichnungen).
In Walt Disneys Lustigem Taschenbuch Nr. 360 "Spiel auf Zeit" kann man Zeuge werden von Donalds tragischem Versuch, den 313 an einen Oldtimer-Sammler zu verkaufen.
Am gleichen Tag wie Donalds-Kultauto feiert auch Daisy Duck ihre 70 umtriebigen Jahre in Entenhausen. Hier erfahren Sie mehr...
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